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Buchweizen:

Buchweizen zählt nicht zu den Getreidearten, sondern zu den Knöterichgewächsen. Da er durch Nomadenvölker nach Mitteleuropa gebracht wurde, wurde er auch als Heidenkorn bezeichnet. Er besitzt einen sehr großen Mehlkörper. Das Korn ist reich an Lezithin, Lysin, Mineralstoffen und Vitamine. Lysin wirkt Blut- und Muskel bildend. Das auch enthaltene Rutin wirkt abdichtend auf Gefäßwände. Da auch schwache Verdauungsorgane Buchweizen gut aufnehmen können, ist er besonders als Aufbaudiät sehr geschätzt.

Angebaut wird im Mai und er braucht ca. 100 Tage bis zur Reife. Die Blüte ist weiß bis rosa und der Reifeverlauf von unten nach oben. Es kann daher vorkommen, dass die unteren Körner schon ausfallen, und die Pflanze oben noch blüht. Buchweizen muss geschält werden.
 
buchweizen

Hirse:

Hirse fällt bei uns unter die "Alternativfrüchte". Botanisch gehört sie jedoch zu den Getreidearten. Sie ist eine sehr alte Kulturpflanze und zählt heute noch in vielen Gegenden unserer Erde zu den Hauptnahrungsmitteln. Der hohe Gehalt an Eisen, Flour, Phosphat, Schwefel, Magnesium und Kalzium sind überaus wichtig für Haut, Haare, Zähne, Nägel, Knochen und das Blut. Hirse fördert die Beweglichkeit und das Temperament. Angebaut wird Anfang Mai und geerntet ca. Anfang September. Hirse bildet keine Ähre sondern Rispen. Das Hirsekorn besitzt eine sehr harte Schale, welche entfernt werden muss. Es gehen dadurch zwar Inhaltstoffe verloren, aber ungeschält wäre sie nicht zu genießen.

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Braunhirse:

Diese Hirse ist eine Wildhirse und der Kulturhirse in Anbau, Pflege und Inhaltstoffen sehr ähnlich. Lediglich die Schale der Braunhirse ist nicht so hart. Daher kann Braunhirse auch mit der Schale vermahlen und genossen werden. So kann man die ganze Fülle der Inhaltstoffe von Hirse zu sich nehmen.

 

Popcornmais:

Ist ein kleinwüchsiger Mais und wird von uns nur auf sehr kleinen Flächen kultiviert. Bei richtiger Zubereitung ist es ein Vergnügen, die Maiskörner beim Popen zu beobachten. Geben Sie etwas Öl in einen hohen Topf und erhitzen Sie dieses. Dann die Popcornmaiskörner hinein und Deckel drauf. Viel Spaß!

 

Mais:

War das Getreide der Indianer und wurde wie auch die Kartoffel von Amerika importiert. Er zählt auch zu der Familie der Getreidearten und ist hochwertig an Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Phosphor, Vitamin E und Carotin. Mais hat weniger Eiweiß als Weizen, besitzt jedoch mehr Fett und Kohlehydrate. Angebaut wird Mais bei uns Anfang April und die Ernte erfolgt meist Ende Oktober. Mais muss nach der Ernte eigentlich immer getrocknet werden. Wir lassen unseren Mais auch zu hochwertigem Polenta verarbeiten.

 
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Senfkörner:

Senf gehört zu den Gewürzen. Der Anbau erfolgt Ende April und die Ernte ca. Ende August. Senf wird von uns zwar auch als Lebensmittel gehandelt, der Anbau in unseren Regionen ist aber auch sehr bescheiden.

 

Amaranth:

Ist ein Urgetreide der Indianer. Sein hoher Linolsäure- und Lezithingehalt machten ihn für die Inkas zu einem lebenswichtigen Nahrungsmittel. Amaranth war über 400 Jahre vergessen und wird jetzt wieder neu entdeckt. Als Zierpflanze stand er jedoch schon in so manchem Garten. Er wird ca. 1,20 Meter hoch und hat bei seiner Reife eine dunkelrote Rispe. Er wird deshalb manchmal auch als Ackerfuchsschwanz bezeichnet. Angebaut wird Anfang Mai und geerntet Ende Oktober.

amaranth

 


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