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Weizen:

Ist das am meisten angebaute Getreide unserer Zeit. Bei uns wird Weizen Mitte Oktober angebaut. Durch diesen Anbauzeitpunkt entwickelt sich das Getreide noch nicht so üppig, und es werden weniger Ähren tragende Halme gebildet. Dies verleiht dem Korn - auf Kosten der Erntemenge - höhere Qualität und Vitalität. Als Kulturmaßnahme wird der Striegel 2 - 3 mal im Frühling eingesetzt. Dies fördert auch den Eiweiß- und Klebergehalt des Korns. Weizen ist reich an hochwertigem Eiweiß und den Vitaminen B und E.

weizen
 

Gerste:

Gerste zählt zu den ältesten Getreidearten und wird bei uns ca. Ende März angebaut. Die Pflege erfolgt mit dem Striegel. Die Reife ist Mitte Juli. Gerste besitzt eine unbekömmliche Schale, die vor dem Genuss entfernt werden sollte. Gerste wird daher geschliffen . Im Verkauf wird sie daher auch manchmal als Rollgerste bezeichnet. Gerste besitzt neben Eiweiß und Vitamine auch sehr viel Kieselsäure . Diese wirkt sich besonders auf das Stützgewebe aus. Gerste ist auch bei Darmverstimmungen sehr günstig und hat eine entgiftende Wirkung auf den Organismus.

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Roggen:

Die Verbreitung von Roggen ist sehr beschränkt. So wird dieses Getreide hauptsächlich in Österreich, der Schweiz und in Bayern angebaut. Roggen wird schon Ende September angebaut und hat eine sehr gute Unkraut unterdrückende Wirkung. So genügt normalerweise ein einmaliges Striegeln . Der Ertrag ist gegenüber Weizen eher bescheiden. Roggen ist aber reich an Phosphor, Kalzium, Eisen und Flour. Die Zusammensetzung von Roggen ist daher sehr günstig für Knochen und Zähne.

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Dinkel:

Dinkel war früher ein weit verbreitetes Getreide und wurde in den 80er Jahren wieder entdeckt. Seine Pflege ist ähnlich wie bei Weizen. Echter Dinkel reift aber nicht goldgelb ab, sondern rötlich. Dies verleiht einem Dinkelfeld ein besonderes Flair. Dinkel wächst in einem Spelz, welcher vor dem Verzehr entfernt werden muss.
Aber Vorsicht! Es gibt Dinkelsorten, die aus bis zu 50% Weizeneinkreuzungen bestehen. Diese Sorten liefern höhere Erträge, sind aber für Weizenallergiker nicht verträglich! Echter Dinkel hat neben einem hohen Anteil an Mineralstoffen und Vitamine vor allem Eisen, Phosphor und Magnesium. Sein qualitativ hoher Eiweißgehalt verleiht ihm beste Backeigenschaften. Dies geschieht beim Entspelzen.

dinkel
 

Grünkern:

Grünkern ist keine eigene Pflanzengruppe sondern zum Dinkel. Wird Dinkel nämlich in der Milchreife geerntet und anschließend gedarrt, bekommt man Grünkern. Grünkern besitzt neben den Vorzügen von Dinkel auch einen würzig, pikanten Geschmack.

 

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Waldstaudekorn:

Auch als Johannesroggen bezeichnetes Getreide wird Waldstaudekorn nur regional angebaut. Weil es früher oft auf Rodungsflächen gesät wurde, bekam dieses Getreide seinen Namen. Der Anbau erfolgt schon im Juli oder August. Es ist eine Urform von Roggen und hat wesentlich kleinere Körner als die Zuchtformen von Roggen. Waldstaudekorn besitzt neben den Vorzügen von Roggen einen besonders hohen Anteil an Vitaminen der B Gruppe.

waldstaudekorn
 

Hafer:

Der Anbau ist ähnlich wie bei Gerste Ende März. Hafer bevorzugt luftigere Standorte und durch den dünneren Bestand ist ein 2 - 3maliges Striegeln unbedingt notwendig. Geerntet wird Ende Juli bis Anfang August. Hafer kann leicht verpilzen . Das Korn muss auch - ähnlich wie bei Dinkel - entspelzt werden und sollte an den Spitzen weiß oder gelb sein. Ist es schwarz, so ist es verpilzt und daher verdorben.

Hafer ist neben Mais die fettreichste Getreidefrucht. Hafer besitzt besonders reichlich Vitamin E und alle B-Vitamine, Eisen, Zinn, Kalzium und andere Spurenelemente. Hafer bewirkt eine Steigerung der Leistungsfähigkeit, erhöhte Vitalität und erhöhte Resistenz gegenüber erschwerenden Umweltbedingungen. Hafer macht körperlich und geistig beweglich!

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Durumweizen:

Dies ist ein Hartweizen und in der Zusammensetzung anderem Weizen sehr ähnlich. Durch seinen hohen Härtegrad wird er hauptsächlich zur Grieß und Nudelproduktion verwendet. Durum sollte schon im Februar gebaut werden. Unsere Breiten sind daher schon das Grenzgebiet dieses Weizens, dessen Heimat eher Italien ist. Er wird bei uns daher auch nur in kleinem Rahmen angebaut.

durumweizen
 

Pharaonenkorn®:

Hier handelt sich um Korasanweizen, der ursprünglich im vorderen Orient angebaut wurde und vielleicht hatte Josef, als er seine Brüdern aus der Hungersnot rettete , diesen ägyptischen Weizen eingelagert. Jedenfalls wird dieser Weizen heute noch in Ägypten angebaut. Es ist dies ein Hartweizen - ähnlich dem europäischen Durum. Das Korn ist aber wesentlich größer und das Mehl richtig gelb. Dies macht diese Sorte auch so begehrt. Es enthält Zink, Magnesium, Kalium, Kalzium und Phosphor. Sogar Selen soll in diesem Getreide enthalten sein. Angebaut wird Pharaonenkorn® im März und wächst auch in unseren Breiten sehr gut. Da dieser Korasanweizen unter einem anderen Markennamen auch in Österreich vertrieben wird, war es notwendig, eine eigene Marke eintragen zu lassen. Die Marke "Pharaonenkorn®" steht aber jedem österreichischen Biobauern zur Verfügung!

pharaonenkorn
 

Emmerweizen:

Emmerweizen zählt zu den Weichweizen. Er ist ein sehr altes Kulturgetreide und geht auf ca. 6.000 v. Chr. zurück. Er gilt als Vater von Weizen und Dinkel. Emmerweizen zeichnet sich durch besonders hohe Zink und Magnesiumwerte aus. Die Verbreitung in unseren Tagen ist sehr bescheiden. Wir kultivieren dieses Getreide seit 2001. Emmerweizen wächst auch im Spelz und muss daher entspelzt werden. Der Anbau erfolgt Mitte März und die Ernte Anfang August. Die Erträge sind nicht berauschend.

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Einkorn:

Einkorn ist ebenfalls ein Weichweizen. Es gilt als das älteste Getreide überhaupt und die Kultivierung geht auf ca. 8.000 v. Chr. zurück. Aus Einkorn soll dann Emmerweizen entstanden sein. Neben seinem hohen Zinn und Magnesiumgehalt enthält Einkorn einen hohen Anteil an b -Carotin. Das wirkt präventiv degenerativen Erkrankungen vor. Wie bei Emmer ist auch die Verbreitung von Einkorn sehr gering. Angebaut wird auch Mitte März und geerntet Anfang September. Es muss ebenfalls entspelzt werden. Der Ertrag ist sehr gering. Das sehr kleine Korn hat eine gelbliche Farbe und schmeckt leicht nussig. Schleift man dieses Korn, entsteht ein herrlicher Reisersatz - der Einkornreis.

einkorn
 

 


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